Zusammenarbeit mit Eltern – pro-Qua-Fachkonferenzen in Magdeburg und Berlin

„VOR der kulturellen Bildungsarbeit: Eltern erreichen, einbinden und engagieren“ – am 27. November in Magdeburg

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Eltern wird von pädagogischen und künstlerischen Fachkräften oftmals als große Herausforderung erlebt. Mit Blick auf Teilnahme- und Teilhabechancen von Kindern erscheint eine gut geplante Erstansprache VOR der Kulturellen Bildungsarbeit erfolgsversprechend. Doch welche Formen sind dafür geeignet? Die Fachkonferenz diskutiert in Vorträgen und Workshops Gelingensbedingungen von Elternansprache und Begleitung mit unterschiedlichen Expert*nnen und Elternvertreter*innen.

„Partner*innen auf Augenhöhe?! Zusammenarbeit mit Eltern nachhaltig gestalten“ – am 12. Dezember in Berlin

Die Fachkonferenz untersucht in Vorträgen, Workshops und Diskussionsforen, wie Elternbegleitung im Kontext Kultureller Bildung und lokaler Bildungsbündnisse nachhaltig aufgebaut und gestärkt werden kann.

Informationen zu beiden Veranstaltungen unter: https://www.qualitaetsverbund-kultur-macht-stark.de/veranstaltungen/fachkonferenzen/ 

Termine der Servicestellen im November

Die in vielen Bundesländern angesiedelten „Kultur macht stark“- Servicestellen stellen die Förderangebote der Programmpartner*innen vor und beraten, unterstützen und vernetzen Antragsteller*innen und Interessierte.

Hier ein paar der nächsten Veranstaltungstermine:

Weitere Termine sowie einen Überblick über Fachtage und die Antragsfristen der Programpartner*innen finden sich unter: https://www.buendnisse-fuer-bildung.de/de/terminkalender.php

Hummel-Hangout

Den kreativen und konstruktiven Umgang mit digitalen Medien am Beispiel der Natur und Naturgestaltung fördern – das ist das Ziel des „Movies in Motion“-Projektes in Meißen.

Dazu wird eine bisher ungenutzte Hangfläche im Außengelände der ARCHE Meißen in ein kleines Paradies für Insekten und Kleinsäuger umgewandelt. Die teilnehmenden Kinder planen, bauen und pflegen dabei alles selbst und begleiten alles mit Foto und Film in Eigenregie. Dabei entstehen zum Beispiel Do-it-yourself-Anleitungen für ein Insektenhotel oder ein lustiger Stop-Motion-Film übers Erdbeeren-Pflanzen.

Einblicke in das Projekt gibt es auf der ebenfalls von den Kindern selbst gestalteten Website: https://hummelhangout.jimdofree.com

Die KinderKinoMacher im Kommunalen Kino Pforzheim

In Pforzheim leben Menschen aus 147 Nationen und bereits 54 Prozent der Stadtbevölkerung hat einen Migrationshintergrund. Die steigende Zahl der Flüchtlinge führt in unserer Gesellschaft zu einer kontrovers geführten Diskussion und ihre Anwesenheit wird als Gefahr für die Sicherheit empfunden. Um einer Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken, realisiert das Kommunale Kino seit Jahren interkulturelle Projekte und setzt sich für ein gutes Miteinander ein.

Mehr als die Hälfte der Geflüchteten in Pforzheim sind Kinder und Jugendliche. Und sie haben es bei ihrem Ankommen in einer neuen Gesellschaft besonders schwer, da sie aufgrund der sprachlichen Barriere kaum Unterstützung von ihren Familien erfahren können. Die unbekannten Strukturen im Bereich Bildung und der kulturellen Partizipation einerseits und die finanzielle Situation andererseits erschweren diesen Weg zusätzlich.

Genau hier setzt das Koki mit dem Projekt „Mit Film begegnen“ an: Mit einem filmischen Angebot für geflüchtete Familien, wird dieser Gruppe die Möglichkeit geschaffen, sich dem Medium Film anzunähern, den Ort Kino positiv zu erleben und durch kulturelle Teilhabe den Weg der Integration zu ebnen.

(c)Bärbel Schierling/Pforzheimer Zeitung

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