Archiv der Kategorie: Presseberichte

Premiere „Mein Jugendhaus – offen für alle – offen für alles“ in Immenstadt

Am 25. November 2018 präsentieren Jugendliche einen selbstgedrehten Clip über die Jugendhäuser des Landkreises im Immenstädter Kino.

Eintrittskarte zur Filmpremiere

Unter professioneller Begleitung haben die Jugendlichen einen Spot gedreht, der auch andere Jugendliche dafür begeistern soll, ins Jugendhaus zu kommen. Dabei bekamen sie selbst die Gelegenheit, in die Arbeit an einem Filmset hineinzuschnuppern. Von der Planung bis zur Umsetzung machten sie alles selbst, sie übten sich in Teamwork, übernahmen Regie, Kamera, Ton und Schauspiel.

Für viele Jugendliche ist das Jugendhaus zu einer zweiten Heimat geworden. Hier können sie sich einbringen und werden zu Selbstbestimmung befähigt, in der gesellschaftlichen Mitverantwortung gefördert und zu sozialem Engagement angeregt. Dabei kommt der Faktor Spaß, sowie persönliche Entfaltung nicht zu kurz. Die Jugendhäuser leisten so einen wesentlichen Beitrag zu Partizipation und Offenheit für unsere Gesellschaft und Demokratie. All dies möchte der Kurzfilm zusammenfassen und in jugendgerechter Sprache zeigen.

Unterstützt wurden die Jugendlichen vom Bündnis aus Kreisjugendring Oberallgäu, dem Schulmedienzentrum Oberallgäu und dem Jugendhaus Rainbow. Das Projekt wird gefördert über „Movies in Motion – mit Film bewegen“ des BJF im Rahmen von „Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung“ des BMBF.

AllgäuTV berichtete über die Dreharbeiten: https://www.allgäu.tv/mediathek/video/allg%C3%A4u-tv-nachrichten-freitag-3-august/
(Minute: 3:01 -7:15)

Die KinderKinoMacher im Kommunalen Kino Pforzheim

In Pforzheim leben Menschen aus 147 Nationen und bereits 54 Prozent der Stadtbevölkerung hat einen Migrationshintergrund. Die steigende Zahl der Flüchtlinge führt in unserer Gesellschaft zu einer kontrovers geführten Diskussion und ihre Anwesenheit wird als Gefahr für die Sicherheit empfunden. Um einer Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken, realisiert das Kommunale Kino seit Jahren interkulturelle Projekte und setzt sich für ein gutes Miteinander ein.

Mehr als die Hälfte der Geflüchteten in Pforzheim sind Kinder und Jugendliche. Und sie haben es bei ihrem Ankommen in einer neuen Gesellschaft besonders schwer, da sie aufgrund der sprachlichen Barriere kaum Unterstützung von ihren Familien erfahren können. Die unbekannten Strukturen im Bereich Bildung und der kulturellen Partizipation einerseits und die finanzielle Situation andererseits erschweren diesen Weg zusätzlich.

Genau hier setzt das Koki mit dem Projekt „Mit Film begegnen“ an: Mit einem filmischen Angebot für geflüchtete Familien, wird dieser Gruppe die Möglichkeit geschaffen, sich dem Medium Film anzunähern, den Ort Kino positiv zu erleben und durch kulturelle Teilhabe den Weg der Integration zu ebnen.

(c)Bärbel Schierling/Pforzheimer Zeitung

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Fliegen lernen im Heidelberger „Bergkino“

In unserem Heidelberger „Movies in Motion“-Projekt produzieren 10- bis 12-Jährige kurze Filme, die wie richtige Vorfilme im Kino später auf großer Leinwand gezeigt werden.

Die Kinder schreiben die Geschichten, sie sind Schauspieler*innen, Regisseur*innen und Szenograf*innen, am Ende organisieren sie auch die Vorführung. Auf der Website von „Kultur macht stark“ wird das Projekt jetzt genauer vorgestellt:

https://www.buendnisse-fuer-bildung.de/de/fliegen-lernen-889.php

 

„Movies in Motion“ goes Berlinale

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von zwei Projekten schnupperten in den letzten Tagen Festivalluft.

12 Jugendliche aus Oldenburg gingen im Rahmen ihres „Movies in Motion“-Projektes auf Entdeckungstour:
Artikel auf nwzonline.de

Bereits zum zweiten Mal war zudem das Team von „Little Big Films“ aus Nürnberg in der Hauptstadt unterwegs, um in der Berlinale-Sektion „Generation“ nach Filmschätzen zu suchen, die auf dem eigenen Kinderfilmfest im Mai gezeigt werden könnten.

Wir hoffen, sie hatten alle so viel Spaß wie wir und sind gespannt auf die Filmauswahl für die eigene(n) Filmveranstaltung(en).