Kultur macht stark

Mit dem Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis Ende 2017 außerschulische Maßnahmen der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche aus bildungsbenachteiligenden Milieus.

Folgende Ziele werden damit verfolgt:

Dem in Deutschland ausgeprägten Zusammenhang von Herkunft und Bildung soll entgegen gewirkt werden. Die Bildungschancen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen sollen durch kulturelle Bildung verbessert werden. → Primäre Zielgruppe sind deshalb Kinder und Jugendliche aus bildungsbenachteiligenden Milieus.

Vor Ort sollen sich tragfähige bürgerschaftliche Netzwerke entwickeln. Lokale Akteure, die sich in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen (haupt- und ehrenamtlich) engagieren, sollen ermutigt werden, sich zu vernetzen, gemeinsam Projekte durchzuführen und dadurch ergänzend zur Arbeit der Schulen Verantwortung für die Bildung der jungen Generation übernehmen. → Gefördert werden deswegen außerschulische Projekte, welche von lokalen Bündnissen für Bildung, zusammengesetzt aus verschiedensten zivilgesellschaftlichen Akteuren, entwickelt und durchgeführt werden.

Das Programm „Kultur macht stark“ ist eine Projektförderung. Die Bündnispartner bringen ihre Erfahrungen und ihr Know-How, ihre vorhandene Infrastruktur sowie ihr haupt- und/oder ehrenamtliches Personal als Eigenleistungen ein und erhalten eine 100%-Ausgabenförderung für projektbezogene Sach- und Honorarausgaben.

Die Konzepte von 35 bundesweiten Verbänden und Initiativen wurden für die Umsetzung des Programms ausgewählt. Lokale Bündnisse, die vor Ort Projekte durchführen wollen, können bei den Verbänden Anträge stellen oder sich bei den Initiativen als Bündnispartner bewerben.

Informationen zum Programm unter buendnisse-fuer-bildung.de

Informationen zum Konzept des BJF