So sieht ein Bündnis aus

Wichtig für die Zusammensetzung des Bündnisses sind folgende Aspekte:

Die Ansprache der Zielgruppe muss während des Projekts systematisch sichergestellt sein. Deshalb muss mindestens ein Bündnispartner in seiner Ausrichtung bereits mit der Zielgruppe arbeiten bzw. Erfahrungen in der Durchführung von Projekten mit der Zielgruppe haben.

Erfahrungen in der Filmarbeit mit Kindern und Jugendlichen werden in vielen Fällen durch das lokale Mitglied des BJF eingebracht, können aber durch die anderen Bündnispartner bzw. externe Fachkräfte auf Honorarbasis ergänzt werden.

Um die Kinder und Jugendlichen in ihrem Lebensraum abzuholen, sind die Bündnisse lokal angesiedelt und handeln lokal. ‚Lokal‘ bezieht sich hierbei auf den Sozialraum, in dem die Kinder und Jugendlichen aktiv sind – dies kann in ländlicheren Gegenden ein Ort, eine Gemeinde oder eine ganze Region sein, in größeren Städten ein bestimmter Stadtteil.

Hier einige Beispiele für mögliche Konstellationen:

  • Filmklub (BJF-Mitglied) + Schule + Natur- und Umweltpark
  • Verein für Jugend und Medienbildung (BJF-Mitglied) + Schule + Jugendtreff + Seniorenbegegnungsstätte
  • Filmforum (BJF-Mitglied) + Museum + Zentrum der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Medienwerkstatt im Jugendkulturzentrum (BJF-Mitglied) + Bildungsbüro der Stadt + Berufsschule + Kommunales Kino
  • Erziehungsverein mit Jugendzentrum (BJF-Mitglied) + Bücherei + Schulkulturarbeit der Stadt
  • Nachbarschaftsverein (BJF-Mitglied) + Freies Radio + Flüchtlingsrat + Schule + Stadtteilnetzwerk

Andere Akteure könnten auch sein: Sportvereine, Medienzentren, Jugendredaktionen, Nachbarschaftsbüros, Jugendämter, Offene Kanäle usw.

Siehe auch: unsere bisherigen Bündnispartner.