Archiv der Kategorie: Projekte

aktuelle Fristen zur Einreichung von Anträgen

Jetzt Anträge einreichen: bis 15. Januar 2019 für Projekte, die ab 15. April 2019 starten.

Die nächsten Stichtage sind:

  • 15. Januar 2019 – Projektstart ab 15. April 2019
  • 31. Mai 2019 – Projektstart ab 1. September 2019
  • 30. September 2019 – Projektstart ab 1. Januar 2020

Weitere Fristen für die Folgejahre werden bekannt gegeben. Wir freuen uns auch besonders über Anträge aus kleinen Städten und dem ländlichen Raum, da dort bisher deutlich weniger Bündnisse für Bildung zustande gekommen sind.

Im Bereich Mitmachen findet sich alles, was man wissen muss, um Fördermittel für lokale Projekte zu beantragen.

Die Antragstellung erfolgt über das Online-Antragssystem des BMBF: kumasta.buendnisse-fuer-bildung.de. Dort sind ebenfalls Informationen und Dokumente zur Antragstellung zu finden.

Informieren Sie sich generell aktuell hier (RSS-Feed abonnieren) oder unter kumasta.buendnisse-fuer-bildung.de oder lassen Sie sich in unseren Verteiler eintragen (E-Mail an moviesinmotion@bjf.info).

Premiere „Mein Jugendhaus – offen für alle – offen für alles“ in Immenstadt

Am 25. November 2018 präsentieren Jugendliche einen selbstgedrehten Clip über die Jugendhäuser des Landkreises im Immenstädter Kino.

Eintrittskarte zur Filmpremiere

Unter professioneller Begleitung haben die Jugendlichen einen Spot gedreht, der auch andere Jugendliche dafür begeistern soll, ins Jugendhaus zu kommen. Dabei bekamen sie selbst die Gelegenheit, in die Arbeit an einem Filmset hineinzuschnuppern. Von der Planung bis zur Umsetzung machten sie alles selbst, sie übten sich in Teamwork, übernahmen Regie, Kamera, Ton und Schauspiel.

Für viele Jugendliche ist das Jugendhaus zu einer zweiten Heimat geworden. Hier können sie sich einbringen und werden zu Selbstbestimmung befähigt, in der gesellschaftlichen Mitverantwortung gefördert und zu sozialem Engagement angeregt. Dabei kommt der Faktor Spaß, sowie persönliche Entfaltung nicht zu kurz. Die Jugendhäuser leisten so einen wesentlichen Beitrag zu Partizipation und Offenheit für unsere Gesellschaft und Demokratie. All dies möchte der Kurzfilm zusammenfassen und in jugendgerechter Sprache zeigen.

Unterstützt wurden die Jugendlichen vom Bündnis aus Kreisjugendring Oberallgäu, dem Schulmedienzentrum Oberallgäu und dem Jugendhaus Rainbow. Das Projekt wird gefördert über „Movies in Motion – mit Film bewegen“ des BJF im Rahmen von „Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung“ des BMBF.

AllgäuTV berichtete über die Dreharbeiten: https://www.allgäu.tv/mediathek/video/allg%C3%A4u-tv-nachrichten-freitag-3-august/
(Minute: 3:01 -7:15)

Hummel-Hangout

Den kreativen und konstruktiven Umgang mit digitalen Medien am Beispiel der Natur und Naturgestaltung fördern – das ist das Ziel des „Movies in Motion“-Projektes in Meißen.

Dazu wird eine bisher ungenutzte Hangfläche im Außengelände der ARCHE Meißen in ein kleines Paradies für Insekten und Kleinsäuger umgewandelt. Die teilnehmenden Kinder planen, bauen und pflegen dabei alles selbst und begleiten alles mit Foto und Film in Eigenregie. Dabei entstehen zum Beispiel Do-it-yourself-Anleitungen für ein Insektenhotel oder ein lustiger Stop-Motion-Film übers Erdbeeren-Pflanzen.

Einblicke in das Projekt gibt es auf der ebenfalls von den Kindern selbst gestalteten Website: https://hummelhangout.jimdofree.com

Die KinderKinoMacher im Kommunalen Kino Pforzheim

In Pforzheim leben Menschen aus 147 Nationen und bereits 54 Prozent der Stadtbevölkerung hat einen Migrationshintergrund. Die steigende Zahl der Flüchtlinge führt in unserer Gesellschaft zu einer kontrovers geführten Diskussion und ihre Anwesenheit wird als Gefahr für die Sicherheit empfunden. Um einer Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken, realisiert das Kommunale Kino seit Jahren interkulturelle Projekte und setzt sich für ein gutes Miteinander ein.

Mehr als die Hälfte der Geflüchteten in Pforzheim sind Kinder und Jugendliche. Und sie haben es bei ihrem Ankommen in einer neuen Gesellschaft besonders schwer, da sie aufgrund der sprachlichen Barriere kaum Unterstützung von ihren Familien erfahren können. Die unbekannten Strukturen im Bereich Bildung und der kulturellen Partizipation einerseits und die finanzielle Situation andererseits erschweren diesen Weg zusätzlich.

Genau hier setzt das Koki mit dem Projekt „Mit Film begegnen“ an: Mit einem filmischen Angebot für geflüchtete Familien, wird dieser Gruppe die Möglichkeit geschaffen, sich dem Medium Film anzunähern, den Ort Kino positiv zu erleben und durch kulturelle Teilhabe den Weg der Integration zu ebnen.

(c)Bärbel Schierling/Pforzheimer Zeitung

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