Archiv der Kategorie: Presseberichte

WITH ME WITH YOU WITH EVERYONE – films without borders / Filme ohne Grenzen

Festival mit Kurzfilmprogrammen am 18. Januar 2019 in Berlin

„Mit Film gegen Diskriminierung und für Vielfalt“, das war das Motto für das Filmfestival, das von den Teilnehmenden des gleichnamigen „Movies in Motion“-Projekts in Berlin organisiert wurde. Seit September 2018 sichteten die Kinder und Jugendlichen gemeinsam Filme, die sie diskutierten und zu Programmen zusammen stellten. Auch eigene Filme wurden gedreht.

Ausgangspunkt war der 80. Jahrestag der November Pogrome 1938, an den das Festival erinnern sollte. Die gezeigten Filme sprechen aktuell über Ausgrenzung, Vertreibung, Propaganda, Hate-Speech und Flucht und zeigen auf, wie Menschen Verantwortung übernehmen und Neugier, Toleranz und Offenheit leben.

Das Festival findet ab 15.00 Uhr im IL KINO in der Nansenstr. 22 statt, der Eintritt ist frei!

Unterstützt werden die Kinder und Jugendlichen bei der Organisation des Festivals wie beim Dreh der eigenen Filme vom Bündnis aus Concrete Narrative Society e.V., der gelben Villa und der Deutsch-Skandinavischen Gemeinschaftsschule.
Das Projekt wird gefördert über „Movies in Motion – mit Film bewegen“ des BJF im Rahmen von „Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung“ des BMBF.

Der Traum
Regie: Nazanin, Shahad, Shirley
Samira ist neu in Deutschland, der Krieg ist der Grund dafür. Die Mitschüler grenzen sie anfangs aus, doch als sie ihre Geschichte kennenlernen, ändert sich das.

Premiere „Mein Jugendhaus – offen für alle – offen für alles“ in Immenstadt

Am 25. November 2018 präsentieren Jugendliche einen selbstgedrehten Clip über die Jugendhäuser des Landkreises im Immenstädter Kino.

Eintrittskarte zur Filmpremiere

Unter professioneller Begleitung haben die Jugendlichen einen Spot gedreht, der auch andere Jugendliche dafür begeistern soll, ins Jugendhaus zu kommen. Dabei bekamen sie selbst die Gelegenheit, in die Arbeit an einem Filmset hineinzuschnuppern. Von der Planung bis zur Umsetzung machten sie alles selbst, sie übten sich in Teamwork, übernahmen Regie, Kamera, Ton und Schauspiel.

Für viele Jugendliche ist das Jugendhaus zu einer zweiten Heimat geworden. Hier können sie sich einbringen und werden zu Selbstbestimmung befähigt, in der gesellschaftlichen Mitverantwortung gefördert und zu sozialem Engagement angeregt. Dabei kommt der Faktor Spaß, sowie persönliche Entfaltung nicht zu kurz. Die Jugendhäuser leisten so einen wesentlichen Beitrag zu Partizipation und Offenheit für unsere Gesellschaft und Demokratie. All dies möchte der Kurzfilm zusammenfassen und in jugendgerechter Sprache zeigen.

Unterstützt wurden die Jugendlichen vom Bündnis aus Kreisjugendring Oberallgäu, dem Schulmedienzentrum Oberallgäu und dem Jugendhaus Rainbow. Das Projekt wird gefördert über „Movies in Motion – mit Film bewegen“ des BJF im Rahmen von „Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung“ des BMBF.

AllgäuTV berichtete über die Dreharbeiten: https://www.allgäu.tv/mediathek/video/allg%C3%A4u-tv-nachrichten-freitag-3-august/
(Minute: 3:01 -7:15)

Die KinderKinoMacher im Kommunalen Kino Pforzheim

In Pforzheim leben Menschen aus 147 Nationen und bereits 54 Prozent der Stadtbevölkerung hat einen Migrationshintergrund. Die steigende Zahl der Flüchtlinge führt in unserer Gesellschaft zu einer kontrovers geführten Diskussion und ihre Anwesenheit wird als Gefahr für die Sicherheit empfunden. Um einer Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken, realisiert das Kommunale Kino seit Jahren interkulturelle Projekte und setzt sich für ein gutes Miteinander ein.

Mehr als die Hälfte der Geflüchteten in Pforzheim sind Kinder und Jugendliche. Und sie haben es bei ihrem Ankommen in einer neuen Gesellschaft besonders schwer, da sie aufgrund der sprachlichen Barriere kaum Unterstützung von ihren Familien erfahren können. Die unbekannten Strukturen im Bereich Bildung und der kulturellen Partizipation einerseits und die finanzielle Situation andererseits erschweren diesen Weg zusätzlich.

Genau hier setzt das Koki mit dem Projekt „Mit Film begegnen“ an: Mit einem filmischen Angebot für geflüchtete Familien, wird dieser Gruppe die Möglichkeit geschaffen, sich dem Medium Film anzunähern, den Ort Kino positiv zu erleben und durch kulturelle Teilhabe den Weg der Integration zu ebnen.

(c)Bärbel Schierling/Pforzheimer Zeitung

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Fliegen lernen im Heidelberger „Bergkino“

In unserem Heidelberger „Movies in Motion“-Projekt produzieren 10- bis 12-Jährige kurze Filme, die wie richtige Vorfilme im Kino später auf großer Leinwand gezeigt werden.

Die Kinder schreiben die Geschichten, sie sind Schauspieler*innen, Regisseur*innen und Szenograf*innen, am Ende organisieren sie auch die Vorführung. Auf der Website von „Kultur macht stark“ wird das Projekt jetzt genauer vorgestellt:

https://www.buendnisse-fuer-bildung.de/de/fliegen-lernen-889.php