Digitale Infotage der Servicestellen Thüringen und Bremen

„Movies in Motion“ ist morgen, am 1. Dezember 2020, bei den Online-Informationsveranstaltungen der „Kultur macht stark“-Servicestellen Thüringen und Bremen dabei.

Bremen – 1.12.2020 – 14:00 bis 15:30 Uhr

Außer uns stellt auch das Paritätische Bildungswerk e.V. sein Förderangebot „JEP – Jung Egagiert Phantasiebegabt“ vor.

https://www.quartier-bremen.de/digitale-informationsveranstaltung/

Thüringen – 1.12.2020 – 10:30 bis 13:00 Uhr

Die Servicestelle Thüringen lädt ein zu den nächsten Veranstaltungen ihrer digitalen Veranstaltungsreihe „Kultur macht stark / OPEN UP“.
Beantwortet werden sollen Fragen rund um: Wie funktionieren Kulturelle Bildungsprojekte mit Kindern und Jugendlichen trotz Covid19-Beschränkungen? Welche digitalen und/oder gemischten Lösungen sind weiterhin möglich? Und wo kann ich aktuell Gelder beantragen?

Bei der Veranstaltung zur Förderung von Musik und Film am 1. Dezember stellt sich neben dem Bundesverband Jugend und Film e.V. mit „Movies in Motion“ auch der Bundesverband Popularmusik e.V. mit „Pop2go“ vor.

Am 2. Dezember ist die Förderung von Angewandter Kunst und Soziokultur Schwerpunkt. Präsentiert werden die Förderprogramme „JEP-Jung Engagiert Phantasiebegabt“ des Paritätischen Bildungswerkes e. V. und „Jugend ins Zentrum“ des Bundesverbandes Soziokultur e. V..

Darüber hinaus berichten Best-Practice-Beispiele aus ihrem Projektalltag.

https://www.lkj-thueringen.de/die-lkj/anmeldungen/informationsveranstaltung-kultur-macht-stark.html

Familienkino von Kindern gestaltet

Kurzfilmprogramm zur Halbzeit des Bonner Projekts „Filme sehen- Filme drehen“

„Licht aus! Film ab!“ So hieß es am Freitag in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Bonn Bad-Godesberg. Hier organisierten die Kinder für sich und ihre Eltern ein Familienkino. Im zweistündigen Programm unterhielten internationale Kurzfilme in verschiedenen Animationstechniken das Publikum. Die Kinder gestalteten Eintrittskarten, bauten die Vorführtechnik selbst auf, bestimmten die Filmauswahl und führten durch das kurzweilige Programm. Wie im richtigen Kino, durften Popcorn und Getränke natürlich nicht fehlen.

Mit dem Familienkino endete der erste Teil des Bonner Projektes „Filme sehen – Filme drehen“. Kinder der ZUE im Alter von 6 bis 14 Jahren haben in zwei Gruppen seit Juli einmal wöchentlich eine Kinoveranstaltung erlebt. Neben der Filmpräsentation konnte in Spielen und Mitmachaktionen das Gesehene vertieft werden. Ein großer Hexenbesen wurde mit Erinnerungen und Kunstwerken der Kinder geschmückt und stolz den Eltern präsentiert. Bündnispartner im Projekt sind neben der Zentralen Unterbringungseinrichtung (in Trägerschaft des DRK-Landesverbandes Westfalen/Lippe), das Medienzentrum Bonn und der Verein KinderKino Bonn e.V..

„Wir freuen uns schon auf Phase zwei des Projektes“, sagt Shirin Al-amo. „Dann werden die Kinder lernen, mit Tablets Stop-Motion-Filme zu drehen, fast wie die Profis“, weiss ihr Kollege Fariz Music. Und nicht nur die pädagogischen Betreuer in der ZUE sind gespannt auf die Ergebnisse. Auch die Eltern freuen sich, wenn sie demnächst einen Film ihrer Kinder anschauen können.

Für die Filmproduktion wünscht sich KinderKino Bonn noch Unterstützung von Bonner Familien: Legosteine und Playmobil-Figuren werden für die Trickfilme benötigt. Spenden können bis zum 30. September mit dem Hinweis „KinderKino“ bei der ZUE, Deutschherrenstraße 30, 53177 Bonn abgegeben werden.

Die Idee zum Projekt „Filme sehen – Filme drehen“ wurde von KinderKino Bonn e.V. entwickelt. Im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ wird die Projektdurchführung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Die wöchentlichen Aktionsworkshops werden von MedienpädagogInnen in enger Zusammenarbeit mit den Betreuungskräften vor Ort realisiert.

Weitere Informationen und Pressekontakt:

PROQUA Fachkonferenz am 18. November in Hannover

Teilhabechancen im Kontext von Disability und Kultureller Bildung

Inklusion respektiert die Vielfalt von Menschen und wendet sich gegen alle Arten von Ausgrenzung. Aber wie funktioniert das und wo befindet sich die Kulturelle Bildung in Deutschland zurzeit bei der Inklusion? Wie steht es um die kulturellen Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen, die von mehrfachen Benachteiligungen im Kontext Armut und Behinderung (Disability) betroffen oder bedroht sind?

Die Konferenz setzt sich mit den unterschiedlichen Erfahrungen und Konzepten von Inklusion in der Jugendkulturarbeit auseinander. Sie bringt Expertisen aus verschiedenen künstlerischen Sparten zusammen, um von- und miteinander zu lernen. Anhand von wissenschaftlichen und praxisorientierten Impulsen diskutieren die Teilnehmenden Hemmnisse und Chancen auf dem Weg zur Umsetzung eines zeitgemäßen Inklusionsbegriffes, der Verschiedenheit als Normalität betrachtet.

Die Fachkonferenz wird unterstützt von der Bundesarbeitsgemeinschaft Zirkuspädagogik und richtet sich ausdrücklich und spartenübergreifend an alle Fachkräfte in der Kulturellen Bildung.

Programm und Anmeldung: https://proqua-kms.de/proqua-veranstaltung/fachkonferenz-hannover/

Jetzt bis 19. Oktober neue Anträge einreichen!

Unsere nächste Antragsrunde läuft und noch bis 19. Oktober 2020 können Anträge für „Movies in Motion“-Projekte eingereicht werden, die im nächsten Jahr starten sollen.

Ausgewählte und bewilligte Projekte können frühestens ab dem 18. Januar 2021 starten – also zum Beispiel Projekte in den Winterferien oder die im zweiten Schulhalbjahr starten.

Die nächste Einreichfrist ist dann der 4. Januar 2021 für Projekte mit Laufzeitbeginn ab 8. März 2021 (z.B. Projekte in den Oster- oder Pfingstferien).