Datenklau in Immenstadt – Filmprojekt „Stolen Name“

Unsere Bündnisse im Oberallgäu sind engagiert dabei. Mittlerweile fand die fünfte Filmpräsentation von Jugendlichen aus der Region statt.

Immenstadt Stolen Name

Standing Ovations gab es am 15. April 2015 für den 48-minütigen Kinofilm „Stolen Name“, den die Jugendlichen im bis auf den letzten Platz gefülltem Immenstädter großen Kinosaal vorführten. Nach der Filmvorführung stellten sich die jungen Filmemacher und Filmemacherinnen aus Immenstadt den Fragen aus dem Publikum und erläuterten alle Kniffs und Tricks rund um das Filmset. Im Anschluss an dieses Filmgespräch waren Autogramme sehr gefragt.Gruppenfoto1

Die Projektteilnehmer*innen produzierten mit Markus und Martina Hirschmeier von SchlaumeierTV schon ihren zweiten Kinofilm. Dabei haben sie sehr viel für sich gelernt. Der Film entstand komplett aus Hand der Jugendlichen, sie haben sich die Geschichte überlegt, Requisiten besorgt, selbst gefilmt, die Sets eingerichtet und sich auch um eigene Kostüme und Maske gekümmert. „Es ist schon abgefahren, sich selbst im Kino zu sehen. Das ist alle Mühe wert“, sagt Inna Rusch, „Wenn es ein weiteres Filmprojekt gibt, bin ich sofort wieder dabei.“

Und auch die Filmemacher aus Köln sind stolz: „Wir haben ein Konzept entwickelt, welches uns erlaubt mit einer Mischung aus Improvisationstheater und klassischen Dramaturgie relativ schnell eine Geschichte im Film erzählen zu können.“

Doris Sippel, Initiatorin, Lehrerin und Leiterin des Schulmedienzentrums Oberallgäu zeigt sich begeistert: „ Es ist für mich immer erstaunlich zu sehen, wie aus Schülern kleine Steven Spielbergs und Til Schweigers werden. Film ist eine ganz wunderbare Art sich auszudrücken.“

Das „Movies in Motion“-Bündnis für dieses Projekt bestand aus BJF, Schulmedienzentrum Oberallgäu, Mittelschule Immenstadt und Union-Filmtheater Immenstadt. Ein zweites Bündnis in Oberstaufen ist ebenso gerade aktiv. Die Jugendlichen planen ihre Premiere für Mai.